Systemaufbau und Anschlussplan Funktion
Sensordaten in Echtzeit
Die Auswerteeinheit (SSP/SRG) tastet die Sensorleitung ab und wandelt die Analogsignale in Temperaturmesswerte. Temperaturwerte und Vorkommnisse werden in einem zyklischen Ereignisspeicher abgelegt. Der Ereignisspeicher kann über die serielle Schnittstelle abgefragt werden. Außergewöhnliche
Zustände werden sofort erkannt, weitergeleitet und lösen Alarme aus. Das System wird mit der Software RGCC entsprechend der Anwendung konfiguriert und kann für sich alleine oder im Verbund mit übergeordneten Systemen über serielle Schnittstellen betrieben werden.
Auswahl spezifischer Grenzwerte
Für jeden Sensor können 4 Grenzwerte festgelegt werden. Über die komplette Sensorleitungslänge sind weitere 4 Grenzwerte frei einstellbar. Als Grenzwert zur Temperaturüberwachung bzw. Alarmgenerierung werden entweder die Absolutwerte der Temperatur oder der Temperaturgradient
(dT/dt) genutzt.

Sicherer Alarm und Fehler-Relaisausgang
Der Alarm kann selbsthaltend oder als Impuls programmiert werden. Die Relaiskontakte werden durch die Software oder durch die Hardware-Überwachung (watchdog) gesteuert. Die gelbe Leuchtdiode ist gekoppelt mit dem Störungsrelais und die rote Leuchtdiode ist gekoppelt mit dem
Alarmrelais.
Speicherung der Temperaturwerte
Alle Ereignisse sowie auch die Sensorwerte in einen steckbaren Flash-Speicher geschrieben werden. Dieser kann von einem externen Computer gelesen werden. Er enthält ausreichend Speicherplatz, um Daten über Monate hinweg zu sammeln und zu archivieren.
Integration von externen Sensoren
Zusätzliche externe Sensoren können über ein Sensor-Modul (GSI) angeschlossen werden. |