Seismische Instrumentierung

Seismische Instrumentierung - Einsatzgebiete


Gasversorgungsnetze
LNG/Gas/Öl - Tanklager

 
 
Talsperren und Staudämme
 
Kernkraftwerke
  • Alarmierung bei Grenzwerterreichung
  • Beurteilung der Anlagenbelastung
  • Automatische Berechnung der kritischen Frequenzen
  • Funktion wie ein Flugschreiber



Schadensbegrenzung
Kürzere Reaktionszeiten im Leitstand der Anlage für sicherheitsgerichtete Gegenmaßnahmen oder automatisch wirkende Systeme begrenzen den Schaden.

Hierbei kommt ein Sicherheitsmanagement (risk management) zum Tragen. Es werden die bei der Auslegung der Anlage spezifizierten Grenzwerte und Referenzspektren automatisch mit den Erdbebendaten verglichen und Maßnahmen eingeleitet.

Eine seismische Instrumentierung ermöglicht eine objektive Beurteilung des Anlagenzustandes und reduziert Fehlentscheidungen und Reaktionszeiten.

An Hand der Messwerte lassen sich Prozesse mit hohem Risiko für Personengefährdung, Brand, Explosion, Umweltverschmutzung oder Qualitätsverlust in den sicheren Zustand überführen.

Automatisch wirkende Sicherheitssysteme (ESD = Emergency Shut Down) werden z.B in der Gasindustrie und bei Halbleiterherstellern eingesetzt.


Mehr Sicherheit für Betreiberpersonal
Eine automatische Alarmierung des Personals zur geordneten Evakuierung und Einbindung in das allgemeine Sicherheitskonzept reduziert Verletzungen und schützt Leben.


Verstärkung der Struktur
Eine seismische Instrumentierung liefert ständig Messwerte, die baudynamische Analysen zur Verstärkung der Strukturen zulassen. Kritische Strukturen unter dynamischer Last können mit relativ einfachen Maßnahmen verstärkt werden (Versteifungen, Stützen, Massenanordnungen).

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