Seismische Instrumentierung
Erdbeben sind nicht vorhersehbar und lassen sich auch nicht
verhindern. Die direkten Schäden an Gebäuden, Anlagen und
Infrastruktur , aber insbesondere die Sekundärschäden wie Brand,
Explosionen und Freisetzung von Schadstoffen stellen ein erhebliches Gefahrenpotenzial für Mensch und Umwelt dar.
Das Gefahrenpotenzial steigt mit zunehmenden Erdbebenrisiko,
mit der Besiedlungs- und Industriedichte sowie dem Restrisiko industrieller
Anlagen.
Stärker risikobehaftete Industrieanlagen und wichtige Gebäude werden
auf die zusätzliche Belastung durch Erdbeben ausgelegt. Die
Auslegungen gegen seismische Einwirkungen werden beispielsweise
durch die KTA 2201, den Eurocode 8, den US Regulatory Guide oder den Uniform Building Code
spezifiziert.
Die Seismische Instrumentierung von BARTEC misst permanent die
Erschütterungen am Aufstellort des Sensors und meldet
Grenzwertüberschreitungen. Dadurch können Kontrollmaßnahmen eingeleitet
und kritische Prozesse in einen sicheren Betrieb oder abgeschaltet werden. Eine automatische
Analyse der Messwerte ermöglicht darüber hinaus den Vergleich mit
den Auslegungsdaten des Gebäudes oder der Anlage.
